Magdeburg ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Sie ist dort nach Halle (Saale) die zweitgrößte Stadt sowie eines der drei Oberzentren. Magdeburg ist sowohl evangelischer als auch katholischer Bischofssitz und Standort zweier Hochschulen, der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). Die Stadt ist bekannt für ihr bedeutendes historisches Erbe als Kaiserpfalz Ottos I., des ersten Kaisers des Heiligen Römischen Reiches ab 962. Im Jahr 2005 feierte Magdeburg sein 1200-jähriges Bestehen. Der Name der Stadt geht etymologisch auf das Wort „Magadoburg“ zurück. Dies bedeutet wahrscheinlich „Mächtige Burg“. Bereits seit dem Mittelalter wird der Name allerdings als „Mägde-, d.h. Jungfrauenburg“ gedeutet. Das „a“ in Magdeburg wird kurz ausgesprochen. Schifffahrt in Magdeburg Über die Elbe sind von Magdeburg aus gut die Seehäfen in Hamburg und die südlich gelegenen Regionen um Dresden und Tschechien erreichbar. Durch die direkte Nähe zum Magdeburger Wasserstraßenkreuz ist Magdeburg auch über den Mittellandkanal und den Elbe-Havel-Kanal in Ost-West-Richtung angebunden. Über die Kanäle kommen Schiffe schnell in die Industrieregionen im Ruhrgebiet und die Bundeshauptstadt Berlin sowie nach Polen. Der Magdeburger Elbhafen besteht aus vier einzelnen Häfen: Kanalhafen, Industriehafen, Hansehafen und Handelshafen, und er ist damit der größte Binnenhafen Mitteldeutschlands. Durch eine im Bau befindliche Hafenschleuse werden der Hansehafen und der Kanalhafen auch demnächst wasserstandsunabhängig über den Mittellandkanal erreichbar sein.
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